| 1088 |
Erste urkundliche Erwähnung Achims als Verhandlungsort in einem Streit zwischen dem Bremer Erzbischof und einem Hoyaer Adeligen. |
| 1257 |
Erste Erwähnung der Kirche. Teile des Baues könnten noch älter sein. Im 14. Jahrhundert wurde das Flachdach der Kirche durch ein Gewölbedach ersetzt. In dieser Zeit wurde die Kirche auch um die Kreuzflügel und die gotischen Fenster erweitert. |
| 1464 |
Alverich Clüver aus dem Hause Cluvenhagen wird als 1. Clüver zum Gohgrafen gewählt. |
| 1559 |
Der erste protestantische Geistliche in Achim. |
| 1573 |
Der Ort brennt bis auf die steinerne Kirche und wenig andere Häuser ab. |
| 1598 |
Erster Schulbau neben der Kirche auf Kosten des Gohgrafen Lüder Clüver als Kirchspielschule. Das Kirchspiel Achim umfaßte folgende Orte: Achim, Baden, Bassen, Tüchten, Bierden, Bockhorst, Borstel, Embsen, Meyer- und Clüverdamm, Oyten, Oyterdamm, Sagehorn, Schaphusen und Uesen. |
| 1626 |
Während des Dreißigjährigen Krieges speist der König Christian von Dänemark in Achim. Ein explodierender Pulverwagen setzt den Ort in Brand. Diesmal bleiben die Kirche und zwei Häuser stehen. |
| 1627 |
Gefecht um die dänischen Schanzen bei den Bierdener Mehren. |
| 1648 |
Schon seit 1644 schwedisch besetzt, wird das bis dahin unter der Landesherrschaft des Erzbischofs von Bremen stehende Achim als Teil der nunmehrigen Herzogtümer Bremen und Verden besitz des Königs von Schweden. Das bis dahin durch freie Wahl der eingesessenen besetzte Gohgrafenamt wird jetzt nur noch durch den schwedischen König verliehen. Der letzte Gohgraf aus dem Geschlecht der Clüver, Otto Clüver, wird abgesetzt. |
| 1712 |
Während des Nordischen Krieges dänisch besetzt. |
| 1715 |
Durch Friedensschluß und Kauf erwirbt der Kurfürst von Hannover die Herzogtümer Bremen und Verden. |
| 1757 |
Französische Besetzung während des Siebenjährigen Krieges. |
| 1761 |
Der französische Oberbefehlshaber, Herzog von Broglio, übernachtet in Achim. |
| 1791 |
Die Achimer Marsch, bis dahin gemeinsamer Besitz der vollberechtigten Bauern, wird in privateigene Einzelstücke aufgeteilt. In den Napoleonischen Kriegen seit 1801 ständig wechselnde Besatzungen: Preußen, Franzosen, Preußen, Engländer, Preußen, Franzosen. |
| 1810 |
Zuerst Teil des neu geschaffenen Königreichs Westfalen unter Napoleons Bruder Jerome, dann Teil des Kaiserreichs Frankreich. |
| 1830 |
Auch der restliche gemeinsame Besitz der Achimer Bauern an Wald, Moor und Heide wird in privateigene Einzelstücke aufgeteilt. Um diese Zeit Ansiedlung von Ziegeleien und Zieglern aus dem Lipperland in Achim. |
| 1847 |
Wegen der Zollverhältnisse entstehen in Achim erste Zigarrenfabriken. |
| 1854 |
Eisenbahn Bremen-Hannover eröffnet. |
| 1857 |
Gründung des Schützenvereins. |
| 1860 |
Gründung des Turnvereins. |
| 1866 |
Hannover wird dem Königreich Preußen einverleibt. |
| 1867 |
Aus dem Gohgericht wird der Kreis Achim gebildet. |
| 1894 |
Bau der Marktschule. |
| 1926 |
Bau des Finanzamtes, heute Kindergarten Achim-Mitte. |
| 1928 |
Die Gemeindeverwaltung erwirbt das ehemalige Rathaus. |
| 1929 |
Borstel eingemeindet. |
| 1932 |
Durch eine Gebiets- und Verwaltungsreform werden die alten kreise Achim und Verden zum neuen Kreis Verden zusammengelegt. Achim verliert das Landesamt. |
| 1938 |
Der Preußische Staat tritt Hastedt, Hemelingen, Arbergen und Mahndorf an die Freie und Hansestadt Bremen ab. |
| 1947 |
Achim erhält das heutige Wappen. |
| 1948 |
Bau des Krankenhauses. |
| 1949 |
Achim erhält Stadtrecht. |
| 1972 |
Gebietszusammenschluß von Achim, Baden, Bierden, Bollen, Embsen, Uesen, Uphusen zur Stadt Achim. |